Wie ich zum Kurs in Wundern kam

 In diesem Blog möchte ich beschreiben, wie ich zum Kurs in Wundern fand. 

 

Was möchte man im Leben erreichen? Mit was ist man zufrieden? Da ist der Wunsch, wirklich lebendig zu sein. Der Wunsch, mit sich und den Menschen im Einklang zu sein. Geliebt zu werden und lieben zu können. Nicht den Erwartungen der anderen folgen zu müssen oder den inneren Erwartungen eines fantasierten Idealbildes, sondern dem, was man wirklich möchte und wirklich ist. Keine Fassade mehr nötig haben und inneren Frieden finden. Die meisten Menschen geben sich mit weitaus weniger zufrieden.

Der Mensch möchte glücklich sein. So macht er vielleicht verschiedene Therapien, besucht Seminare, Kurse oder Selbsterfahrungsgruppen. Das bewegt und verbessert einiges. Weil das aber nicht wirklich ausgereicht hat, entdecken immer mehr Menschen die Möglichkeit der Spiritualität.


Was bringt mir der Kurs in Wundern ? 

 

Welche Erfahrungen gibt es mit dem Kurs in Wundern ? 

 

1. Nach einiger Zeit des Praktizierens wird die Untersuchung des eigenen automatischen Denkens ein ebenfalls automatischer Vorgang. Es entsteht ein Metadenken, das die Gehirntätigkeit lediglich beobachtet. Der Zeuge wird innere Realität. 

 

2. Automatische Gedanken erzeugen nicht mehr – möglicher-weise völlig unbemerkte automatische Gefühle. Sie werden nur noch registriert, nicht mehr abgelehnt, nicht einmal durch weitere Gedanken konterkariert oder zumindest kommentiert. 

 

3. Automatische Gedanken, die einmal mit den Fragen untersucht wurden, treten oft überhaupt nicht mehr auf. In vielen Fällen lässt die Häufigkeit ihres Auftretens nach, bis sie ganz verschwinden. 

 

 

4. Automatische Gedankentätigkeit – innerer Dialog – lässt generell nach. 

5. Mehr Gleichmut, Liebesfähigkeit, Akzeptieren, Loslassen stellen sich ein. 

 

Wir bekommen von spirituellen Lehrern aller Couleur ja immer wieder gepredigt, dass wir lieben,  gleichmütig werden, und akzeptieren sollen. »Lass los!« ist wohl der häufigste Rat, der in diesem Bereich gegeben wird. Wer wirklich loslassen kann, braucht sicher die von mir beschriebene Methode nicht. Ich würde sagen, wer wirklich ALLES loslassen kann, ist augenblicklich erleuchtet. 

Bei mir haben diese spirituellen Ratschläge lediglich bewirkt, dass sich meine inneren Kämpfe vervielfältigten. In meiner »vorspirituellen Zeit« war ich nur einfach ungeduldig, wütend, nicht-liebend, verstrickt und unbewusst. Dann lernte ich all die wunderbaren spirituellen Glaubenssätze von den großen Meistern und hinfort verurteilte ich mich innerlich für meine Unbewusstheit, meine Ungeduld, mein unspirituelles Verhalten. Anstatt meinen Ärger zu genießen, ärgerte ich mich hinfort über meinen Ärger. 

 

Mit Hilfe der Untersuchung durch die Fragen lernte ich, all mein Verhalten zu lieben, all meine Gedanken, meine Mitmenschen, meine Umgebung und – oh Wunder – mein Verhalten, meine

Gedanken, meine Umgebung begannen, sich zu verändern. 

 

Ich erlebe jetzt kürzere oder längere Phasen des Gleichmuts, des Loslassens, der Gedankenlosigkeit.  Über lange Strecken sehe ich die automatische Tätigkeit des eigenen Gehirns von einer höheren, liebevollen Warte, etwa wie ich die Tätigkeit meines Magens und Darms spüren kann. Natürlich  kommen immer wieder Gedanken, mit denen ich mich so sehr identifiziere, dass sie mich unbewusst werden lassen – die Verstrickung ist wieder da. Aber Verstrickung ist meistens schmerzhaft, der Schmerz erinnert mich an die Methode, ich wende sie an und schon stellt sich der erstrebenswerte Zustand der liebevollen Losgelöstheit wieder ein.